Geschichte

Das Schosshaldenquartier und das Gelände weiter östlich der Stadt Bern waren nach der Aufhebung des ländlichen Bauverbots die bevorzugte Gegend für die so genannten Campagnen. Berner Patrizierfamilien richteten sich dort ihre Sommersitze ein. Daran erinnern Ortsnamen wie Obstberg, Laubegg, Liebegg, Saali oder Schönberg.

Die Hochkonjunktur zwischen 1880 und 1914, in der sich die Stadtbevölkerung verdoppelte, brachte für die Schosshalde eine starke Bautätigkeit. Die Campagnen-Besitzer verkauften nach und nach ihr Terrain, welches meist schnell mit einheitlichen Baugruppen aus Reiheneinfamilienhäusern für den gehobenen Mittelstand überbaut wurde.

Im Rahmen der Quartierentwicklung entstanden auch grössere Schulhausbauten: 1909 das Primarschulhaus Bitzius, 1916 die damalige Mädchensekundarschule Laubegg.